Reduzierung der Abwassergebühr durch Ermittlung von gewerblichen Abwasserverlusten

Die als Abwasser in die kommunale Kanalisation abgeleitete Abwassermenge entspricht in keinem Falle der ursprünglich bezogenen oder selbst geförderten Frischwassermenge. Die im normalen Haushalt anfallenden Verluste sind bereits im Abwasserpreis berücksichtigt, so dass eine Gebührenminderung nicht in Frage kommt.
Bei gewerblicher oder industrieller Nutzung treten jedoch, abhängig von der Art des Wassereinsatzes mehr oder weniger hohe Verluste auf.
Die Abwassersatzungen der Kommunen und Verbände lassen eine Minderung, sogenannte Abwasserabzugsmengen zu. Die Art des Nachweises ist in der Satzung vorgeschrieben. In vielen Fällen ist der Nachweis mittels eines Fachgutachtens möglich, da das sichere Messen des Abwasseranfalls nur in wenigen Fällen gewährleistet werden kann.
Die UWAT GmbH bietet Ihrer Kundschaft die Erstellung derartiger Gutachten an und hat auf diesem Gebiete umfangreiche Erfahrungen gesammelt.
Grundlage unserer Arbeit sind:

  • der Arbeitsbericht vom der Arbeitsgruppe IG 4.1der DWA von 2001 (früher ATV)
  • der Bericht von Schöler, A; Kusch, S.; Rott, U. „Berücksichtigung abzugsfähiger Wassermengen bei der Abwassergebührenberechnung Rechtliche Rahmenbedingungen sowie derzeitige Handhabung in den Gemeinden“

Bisher konnten durch uns mittlere Abwasserverluste in verschiedenen Wirtschaftszweigen ermittelt werden:

  • Bäckereien: 75 bis 120 l je 100 kg Mehlverarbeitung
  • Fleischverarbeitung: 35 bis 40 %
  • Landwirtschaft (Viehzucht): 8 bis 16 m³ je GVE und Jahr
  • Autowaschanlagen: 10 bis 18 l je PKW-Wäsche
  • Großküchen: 0,2 bis 1,0 l je Portion
  • Wäschereien: 0,5 m³ je t Trockenwäsche
  • Krankenhäuser und Altenheime: 5 bis 15 %
  • Hotels, Jugendherbergen: 12 %
  • Gärtnereien und Friedhöfe: 110 bis 200 l je m² und Jahr
  • Brauereien: 0,13 bis 0,35 m³ je hl Bier
  • sonstige Getränkeherstellung: etwa 30 %
  • Konservenfabrik: 4 bis 46 %

Bitte sprechen Sie uns an, obe es auch für Sie sinnvoll ist, abzugsfähige Wassermengen in Ihrem Unternehmen zu ermitteln. Folgen Sie dazu dem Link.